Agentur MIR
ÜBER UNS   KONTAKT
GESTALTUNG . KOMMUNIKATION . PRODUKTION . PROJEKTE . CHRONOLOGIE
 

     
 
2016
Thomas Keller
CETTE TERRE EST LIBRE
 
Aufbau der Ausstellung von Tobias Hauser "cette terre est libre" im Künstlerhaus Bethanien.
Info >>
 
     

     
 
2014
Thomas Keller
MY UNCLE SAM
 
Mitkurator der Ausstellung in der ZWINGER Galerie, Berlin.
Info >>
 
     

     
 
2014
Thomas Keller
CETTE TERRE EST LIBRE
 
Unterstützung bei der vor-Ort-Produktion der Fotodokumentation der Skulptur "cette terre est libre" von Tobias Hauser.
Info >>
 
     

     
 
2010
Thomas Keller
CASPAR, SPLITTER
 
Ein Film von Thomas Keller.
Info >>
 
     

     
 
2010
Ruine als Idee
 

Ein Gespräch von Lukas Feireiss mit Dr. Peter Funken in der Galerie Kvant in Berlin-Kreuzberg.

 
     

     
 
2010
Null
"Auf dem Weg zur Null"
Dr. Peter Funken im Gespräch mit René Pollesch
 
Ein Film der BEWEGUNG NURR in Zusammenarbeit mit Christine Weber.
 
Kamera: Andreas Deinert, Ton: Anna Kremser, Schnitt: Max Kerkhoff
 
     

     
 
2009-2010
ROHSTOFF ARBEIT - raw material employment
 

ROHSTOFF ARBEIT untersucht auf künstlerischen, philosophischen und wissenschaftlichen Ebenen die Arbeit im 21. Jahrhundert.

Globalisierung und technologischer Fortschritt verändern heute zunehmend schneller das traditionelle Bild der Erwerbstätigkeit, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen und stellen uns vor die existentielle Frage nach der Zukunft. Welche Funktion hat der ROHSTOFF ARBEIT heute, wie definiert sich unsere Arbeitswelt von Morgen und wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft vor den sich weltweit organisierten Waren-, Arbeits-, Wissen und Technologieströmen.

Sich nicht auf eine Theorie begrenzend nimmt die Veranstaltungsreihe eine seit den Sechziger Jahren in der Öffentlichkeit immer wieder diskutierte philospohischer und wissenschaftlicher Herangehensweise die Thematik der Arbeit im 21. Jahrhundert und stellt die Frage, ob eine Paradigmenwechsel erforderlich ist und spiegelt mit den verschiedenen Veranstaltungen die unterschiedlichen Blickwinkel, Forderungen, Feststellungen und Änderungsvorschläge namhafter Wissenschaftler, Künstler- und Kulturwissenschaftler sowie Vertreter öffentlicher Institutionen zu diesem Thema.

Das Programm ROHSTOFF ARBEIT umfasst 33 allgemeinkulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Themenbereiche und Kommunikationsebenen. Expertenpodien, Vorträge, Lesungen und Filme aber auch Installationen, das Modell einer access society (Zugangsgesellschaft) sowie eine Bibliothek bilden die interaktiven Kommunikationsstränge.

ROHSTOFF ARBEIT ist theoretischer und philosophischer Unterbau und gleichzeitig Diskusionsforum zur Theaterproduktion von Mia Kaspari & Company "Recht auf Arbeit - eine Bustour ins Jahr 2022" nach Rolf Hochhuth.

Konzeption: Martin Ortega & Heinz E. Wohlrab

 
     

     
 
2007-2008
SHOT - a breakdown in gun violence
 
Ausstellungsprojekt für den NGO Small Arms Survey aus Genf
 
     

     
 
2003
Extremities von William Mastrosimone
 
Auführungsort: THEATER ZERBROCHENE FENSTER, Berlin
Premiere: 20. Februar 2004
Regie und Bühne: Jan Bodinus
Schauspiel: Natascha Graf als PATRICIA
  Julia Ibrahim als TERRY
  Karin Seven als MARJORIE
  Bernhard Völger als RAUL
Ausstattung und Kostüme: Mady Piesold
Regieassistenz: Franziska Berg
Licht und Ton: Darren Smith
Produktion: Agentur MIR
 
Extremities Extremities Extremities
 
Termine: 20. bis 23.02. und 26.02. bis 01.03.2004
 
     

     
 
2003-2004
7 MOMENTE IM FRÜHLING
 

Die zwölfteilige Serie Siebzehn Augenblicke eines Frühlings, 1968 für das russische Fernsehen, nach den Romanen von Julian S. Semjonow, gedreht, spielt im Zeitraum Februar-März 1945. In Berlin beginnt sich der innere Kreis um Hitler Gedanken zu machen, was werden soll. "Standartenführer der SS Max Otto von Schtirlitz", der eigentlich Maxim Isaev und Russe ist, erhält den Auftrag aus Moskau, herauszubekommen, ob und wer aus Hitlers Umgebung mit dem amerikanischen Geheimdienstchef Dulles über einen Separatfrieden verhandelt. Nach Außen also den perfekten Nazi mit erfolgreicher Karriere gebend, lässt Agent "Schtirlitz" die Verhandlungen in Bern scheitern, spielt mit Kalkül Gestapo und SD gegeneinander aus, rettet heldenhaft eine Verbindungsagentin mit gleich zwei Säuglingen auf dem Arm und das alles, während er ständig Gefahr läuft, enttarnt zu werden. Besonders "Gruppenführer Müller" ist ihm auf den Fersen.

Das Geheimnis der Serie mag darin bestehen, das die Gegner des russischen Meisterspions nicht als billige Chargen agieren. Selbst Hitler (dargestellt von DDR-Schauspieler Fritz Dietz), ist hier unaufdringlich und unaufgeregt dargestellt. Und Wjatscheslaw Tichonow, spielt den Agenten "Schtirlitz" mit einem Blick von solch durchdringender Melancholie, dass tatsächlich keine Garantie besteht, dass er die Serie überlebt. Mit der selben Hingabe schlüpften auch die anderen namhaften sowjetischen Schauspieler in ihre Rollen, dass man förmlich ihnen den Spaß ansieht, den sie dabei hatten. Wo Nazi-Figuren im Film üblicherweise eindimensional böse Pappkameraden sind, die eben sehr schnell zum Lachen reizen, erscheinen sie in den Siebzehn Augenblicke eines Frühlings als kompliziere Negativ-Charaktere mit ihren eigenen seelischen Abgründen. Der düstere Existentialismus der Hauptfiguren prägt die ganze Serie und ist damit sehr von Geist der sechziger Jahre geprägt. Das eigentlich Spannende der Inszenierung ist der sich unfreiwillig einstellende Effekt: Ganz in kontrastreichem Schwarz-Weiß und langsamer Dramaturgie wird unter dem Deckmantel der ideologischen Unbedenklichkeit der Faszination der Nazi-Accessoires gefrönt. Kaum je sind die langen Mäntel aus glänzend-schwarzem Leder, die "schmissigen" Uniformen mit hohen Stiefeln und verspiegelten Kragen, die engen Lederhandschuhe, die einzeln vom Finger gezogen werden müssen, die Auf- und Abtrittsrituale inklusive Hitlergruss so wild-romantisch in Szene gesetzt worden. Wo sonst häufig Monumentalarchitektur oder prunkvoller Innendekor faschistische Dekadenz illustriert, sind hier die Kulissen nur Ausschmückung sozusagen im Stil der Neuen Sachlichkeit gehalten und der Film konzentriert sich auf seine Darsteller.

Die Existentialromantik wird in dieser Reduktion noch verstärkt. Die Handlung besteht fast ganz aus gewichtigen Männergesprächen, denen die allgemeine Atmosphäre der Ausweglosigkeit die nötige Würze verleiht. Und es wird viel ausdrucksstark geraucht und bedeutungsvoll in schwere schwarze Telefonhörer hineingelauscht und dazwischen gibt es lange Einstellungen von schweigenden Männergesichtern, die dem drohenden Zusammenbruch fest ins Auge blicken. In diesen Momenten übernimmt es eine verhalten-dunkle Erzählstimme aus dem Off teils die Inneren ("Ich war nahe am Scheitern, dachte Schtirlitz"), teils die äußeren Vorgänge zu erläutern ("Üblicherweise trafen sie sich Mittwochs, doch heute war Montag").

Erarbeitung der Konzeption, gemeinsam mit der Übersetzerin Martina Mrochen und der Galeristin Paula Böttcher, für eine Veranstaltungsreihe, in deren Mittelpunkt der 1968 entstandene sowjetische Filmklassikers "Siebzehn Augenblicke eines Frühlings" stand.

 
     

     
 
2003
DIS-POSITIV
 

Zur Produktivität von Kunst und Diskurs - Ein internationales Kunstprojekt von Richard Jochum

Barbara Barsch: Fragen an die Agentur für Forschung und Abenteuer, mit Wolfgang Blaum, Paula Böttcher, Gottfried Müller und Heinz E. Wohlrab

staatsbankberlin

 
     

     
 
2003
Molly Sweeney von Brian Friel
 
Aufführungsort: THEATER UNTERM DACH, Berlin
Premiere: 20.November 2003
Regie: Bernhard Mikeska
Schauspiel: Marie-Louise Gutteck als MOLLY
  Jan Brunhoeber als FRANK
  Alexander Bandilla als Dr. RICE
Bühne und Ausstattung: Judith Oswald
Dramaturgie: Miriam Ehlers
Regieassistenz: Karin Enzler
Ausstattungsassistenz: Ulrike Pech
Ton: Oliver Dorsch
Technik: Walter Thum und Oliver Gayk
Produktion: Agentur MIR
Förderung und Unterstützung: Kulturamt Pankow, Theater Unterm Dach, mime centrum, Berlin, Zitty und primeline, Berlin
 
Termine: 20. bis 23.11.2003, 11. bis 14.12.2003 und 09. bis 10.01.2004
 
     

     
 
2003
Die geliebte Stimme nach Jean Cocteau
 

Theaterperformance mit Maria Baton

Regie: Heinz E. Wohlrab

BUNKER unter dem ALEXANDERPLATZ, Berlin

 
     

     
 
2001-2002
KULTURLANDSCHAFT
 

Für designo e.V., Berlin, wurde 2001 und 2002 das Konzept für Ausstellungen im öffentlichen Raum erarbeitet.

Im Zeitalter digitaler Bilder untersuchen Künstler und Landschaftsarchitekten die Funktion und Möglichkeit von "Gärten" als gestaltete Landschaften in urbanen Zusammenhängen. Das neu erwachte Interesse am Garten als Wirkungsstätte der Kunst ist bemerkenswert, handelt es sich doch um ein Plädoyer gegen großstädtisches Abschottungsverhalten und entfremdete Lebensbedingungen.

Das "Gärtnern" legt die Schnittstelle zwischen privater und öffentlicher Sphäre offen und etabliert damit eine neue Kunst des Öffentlichen. (Bianchi)

Die eingeladenen Künstler und Gestalter machen sich auf die suche nach dem Genius loci in unserer urbanen Umgebung und werden sich mit dem vorgefundenen subjektiv und unter Einbeziehung aktueller Perspektiven auseinandersetzen. Genius Loci steht dabei für alle Qualitäten eines Ortes, die sich präziser Benennung entziehen. Vor allem also für das atmosphärische Geheimnis der harmonischen Verbindung von Architektur und Ort, von Bauwerk und Landschaft. Orte der Erinnerung an die Generation vor uns, deren Hoffnungen wir ererbt haben, an die zahllosen Schichten, die unser individuelles und kollektives Gedächtnis bilden.

In diesem Ausstellungsprojekt werden Studenten (Landschaftsarchitekten) und bildende Künstler gemeinsam und möglicherweise im Kontrast ihre Vision vom Garten Gestalt werden lassen. Ohne das Ergebnis vorwegzunehmen, kann man sagen, dass diese Ausstellung in ihrem Facettenreichtum nicht nur kunst-interessierte Zeitgenossen ansprechen wird, sondern ebenso die große Zahl der "Kleingärtner", die ihr privates "Paradies", vom Schrebergarten bis zum Balkon, zu den Ideen der ausstellenden Künstler ins Verhältnis setzen -, und sicher die eine oder andere Anregung -, und sei es in Form eines neuen Denkansatzes, "mit Nachhause nehmen" werden.

 
     

     
 
2000-2001
CAFÉ MOSCOW BERLIN
 
Cafe Moscow

Das künstlerische Konzept und die konzeptionelle Utopie für das Berlin Café Moskau wurden erarbeitet durch die moscowboys.

moscowboys war das Label für den norwegische Konzeptkünstler Lars Ramberg und Heinz E. Wohlrab (ab 2001 Agentur MIR).

Für das internationale Kommunikationskonzept konnte die norwegische Internet- und Softwarefirma marchfirst gewonnen werden

Das Architekturkonzept wurde durch Daniel Roth erarbeitet.

Info >>
 
     

noch oben